3 Stunden mit dem “Boss”

Allgemein

Damit meine ich natürlich Bruce Springsteen, der am 02. Juli das Olympiastadion in München zum kochen brachte. Denn das kann der nämlich am besten!

Gleich geht's los

Fakt ist, es war phänomenal - und das ist noch hoffnungslos untertrieben. Von Anfang gab es nur eine Gangart, und zwar Vollgas. Pausen braucht der Boss nicht. Es gibt nur die Musik, seine Band und die Fans, die es glücklich zu machen gilt. Und sie waren glücklich…

Bruce Springsteen... ...and the E-Street Band

Bruce Springsteen & The E-Street Band

Bruce Springsteen Bruce Springsteen

Bruce Springsteen Bruce Springsteen

Bruce Springsteen & The E-Street Band

geschrieben am Sonntag, 5. Juli 2009 um 21:23 Uhr von Dee | bisher 11 Kommentare »

Zurück in die Vergangenheit

in eigener Sache

Ich habe mir ja vorgenommen, dass ich wieder öfter blogge. Schließlich bin ich sehr gern Blogger und ich habe es auch ein klitzekleines bisschen vermisst. Und damit ihr seht, dass ich mich auch wirklich anstrenge, gibt es heute einen Hammer-Beitrag!

Allerdings weiß ich noch nicht, wo ich genau anfangen soll. Ich will nicht so mit der Tür ins Haus fallen und Euch gemählich an das Thema heranführen.

Also: Hat jemand den Film “Music & Lyrics” (dt. Mitten ins Herz) mit Drew Barrymore und Hugh Grant gesehen? Hugh Grant spielt da ja einen Pophelden der 80er Jahre, der schon lange keine Hit mehr hatte und sich so durchschlägt. Naja, jedenfalls erfährt man dann in dem Film, dass er immer noch seine Fans hat und wenn er auf kleinen Veranstaltungen seine alten Hits zum besten gibt, die Frauen mittleren Alters reihenweise in Ohnmacht fallen. Witzige Geschichte das, aber warum erzähle ich das?

Na gut, ich werde mich outen: Ich war gestern beim New-Kids-On-The-Block-Konzert in Frankfurt.

Ja, New Kids on the Block. Berühmt Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre und die Vorlage für alle späteren “modernen” Boygroups.
Ich war eigentlich nie ein wirklicher Fan, aber sie gehörten halt dazu, als man so 13, 14, 15 war. Man kannte doch mindestens die Vor- und Zunamen und die Songs sowieso. So war das halt.

Und nun gab es letztes Jahr eine Wiedervereinigung inkl. neuem Album und Tour. Ja, und als pflichtbewusste Freundin einer Edelfannin der ersten Stunde, habe ich mich nicht lange betteln lassen. Und das vornweg: Ich hab’s nicht bereut! Ganz in Gegenteil, ich hatte meinen Spaß.

Das Publikum bestand dann auch zu 98% aus ca. 30jährigen weiblichen Fans, die auch vorzugsweise im Zweierpack auftraten und fast alle mit in unserem Hotel wohnten. :)
Die New Kids selbst sind mittlerweile alle so um die 40 und machen das nur noch aus Spaß an der Freude. Geld haben sie wohl genug. Glücklicherweise hat man ihnen diesen Spaß auf der Bühne auch angemerkt und so fühlte sich die Veranstaltung an wie ein Klassentreffen. Nach 15 Jahren trifft man sich wieder und sofort stimmt die Chemie und es geht genau so weiter, wie es aufgehört hat. Das brachte eine sehr schöne Stimmung in die Frankfurter Jahrhunderthalle. Faszinierend war auch, dass die alten Songs (leicht aufgepeppt) noch genauso funktionierten wie damals.
Zwei Stunden dauerte die Show, alte und neue Songs hielten sich in etwa die Waage. Eine gute Mischung. Die 5 Bostoner kamen gereift, unverkrampft und symphatisch rüber. Und ich meine, wenn denen ihre früheren Erfolge als Teenieband nicht peinlich sind, warum sollten sie es uns dann sein? Mit diesen Worten leite ich über zu den Fotos:

Back on the stage 3 of 5

New Kids on the Block

Das weiße Outfit New Kids on the Block

Der Bad Boy Das Nesthäkchen

Verschnaufpause

Das darf nicht fehlen

Fazit: Ich fands witzig!

geschrieben am Sonntag, 1. Februar 2009 um 19:22 Uhr von Dee | bisher 15 Kommentare »

Bon Jovi: Lost Highway - The Concert

in eigener Sache

Yeah! Ich hatte echt fast vergessen, wie viel Spaß ein Bon-Jovi-Konzert macht! Unentschuldbar eigentlich.
Denn was da gestern in München vor 68.000 (laut Anmoderation) bis 72.000 (laut Jon B.) Zuschauern abging war, gelinde gesagt, affengeil!!! :D

Als ich noch klein und fit war (also so Anfang, eher Mitte der 90er) war ich bereits auf 2 Bon-Jovi-Konzerten. Jedesmal mitten drin in der Menge (einmal kurz davor mich rausziehen zu lassen, weil die Meute von hinten so geschoben hat) und jedesmal natürlich total begeistert.
Und eigentlich nur um der alten Zeiten Willen und weil ich “Lost Highway” echt klasse finde, hatte ich uns für dieses Jahr zwei Sitzplatzkarten im Olympiastadion gekauft. Gefreut habe ich mich schon drauf, aber große Erwartungen hatte ich eigentlich nicht. Ich meine, Sitzplatzkarten ganz hinten im Stadium lassen wohl vermutlich keine echte Athmosphäre aufkommen. Damals habe ich mich zumindest immer über die Leute auf den Rängen lustig gemacht. Aber hey, was soll ich sagen, mir war das gestern total egal, denn ich wollte einfach nur mal wieder Bon Jovi sehen und mit den Sitzplätzen konnte ich den Jay überreden mitzukommen.

Dee im Stadion

Es begann dann auch alles recht gemächlich. Beginn war eigentlich 18:00 Uhr, Gianna Nannini betrat aber erst 19:00 Uhr die Bühne. Sie hat dann auch in ihrer unnachahmlichen Art mächtig gerockt, aber wir waren bei uns hinten noch recht tiefenentspannt und nippten an Jay’s Bier. Gianna war nach etwa 50 Minuten fertig und in den folgenden 30 Minuten vetrieben sich die Massen mit La-Ola-Wellen die Zeit. Als dann die obligatorische spannungsaufbauende Musik einsetzte, die das baldige Erscheinen der Hauptband ankündigt und plötzlich die ersten Herzchen auf den Videoleinwänden auf der Bühne zu sehen waren, verspürte ich schon das erste kleine Bauchkribbeln.

Mit dem Titel-Song des Albums ging es dann krachend los und ich wippte mit den Füßen im Takt mit. Ich erwartete jetzt eigentlich eine lockere Aneinanderreihung der “Lost Highway”-Songs. Überraschenderweise ging es weiter mit “Born to be my baby”. Und plötzlich ertappte ich mich wild klatschend bei “You give love a bad name” und die Hände in den Himmel reckend zu “Raise your hands” - naja, und bei “Always” hatte ich dann schon kleine Tränen in den Augen (er singt das aber auch so schön).

Waren die Sitzplatzfuzzis (inkl. uns) bei jetzt nur hin und wieder aufgestanden und hatten sich dann wieder hingesetzt (vornehmlich bei den neueren Stücken), so gab es ab “It’s my life” kein Halten mehr. Und plötzlich fühlte ich mich wieder wie 16 oder 17 und stand laut mitsingend, klatschend und jubelnd vor meinem Sitz. Alle Hemmungen waren verflogen - ganz im Gegensatz zur Textsicherheit.
Die “restlichen” 2 Stunden des Konzertes habe ich dann im Bon-Jovi-Rausch verbracht. Insgesamt wurden, wenn ich mich nicht verzählt habe, 5 4 Titel aus dem aktuellem Album gespielt. Der größte Teil der Show war ein Streifzug durch sämtliche Bon-Jovi-Alben (außer 7800°F und Bounce). Highlights für mich waren “I’ll be there” komplett von Richie Sambora vorgetragen, natürlich “Livin’ on a prayer” und “Wanted: Dead or alive” und last but not least, die unverwechselbaren Interaktionen zwischen Publikum und Jon Bon Jovi. Nicht mal der einsetzende Regen konnte die Stimmung trüben. Jon, der selbst klatschnass wurde, kommentierte diesen mit den Worten: “It’s like taking a shower with 72.000 of your closest friends”.
Dieser Satz spiegelte auch ziemlich genau die Einstellung der Band wieder. Da schwappte eine unheimlich Spielfreude von der Bühne rüber; das hatte ich in dieser Form nicht erwartet. Mal ganz abgesehen davon, dass Jon Bon Jovi in den letzten 15 Jahren nicht gealtert zu sein scheint.

Ich bin jedenfalls immer noch leicht berauscht und werde mir demnächst morgen sowohl Tour-DVD als auch -CD kaufen.

Und weil der Jay nicht so leicht zu beeindrucken ist, hatte er genügend Zeit ein paar Fotos zu machen, die ich jetzt gut zur Untermalung dieses Beitrages nutzen kann. Et Voilà:

Auftritt der Band Tico bei der Arbeit

Elvis lebt Richie singt "I'll be there"

Foto des Tages

Richie ist der wahre Guitar Hero

Raise your hands! Goodbye

*Nachtrag:*
Ich reiche mal noch die Setlist nach:

  1. Lost Highway
  2. Born to be my Baby
  3. You give love a bad name
  4. Raise your hands
  5. Just older
  6. Captain Crash and The Beauty Queen From Mars
  7. Medley: I sleep when I’m dead - Mercy - Start Me up
  8. Always
  9. Whole lot of leavin’
  10. In these arms
  11. Runaway
  12. We got it goin’ on
  13. Hey God
  14. It’s my life
  15. Keep the faith
  16. I’ll be there for you (Richie)
  17. Blaze of glory
  18. Someday I’ll be saturday night
  19. Who says you can’t go home
  20. Have a nice day
  21. Medley: Bad Medicine - Shout
  22. Livin’ on a prayer
  23. Zugaben:

  24. I love this town
  25. Twist & Shout
  26. Wanted: Dead or alive
  27. Blood on blood
geschrieben am Sonntag, 25. Mai 2008 um 21:58 Uhr von Dee | bisher 19 Kommentare »